Länderinfo Chile – Eine Verlockung am Ende der Welt

12/01/2014

Als der Schöpfer seine in sieben Tage erbaute Welt betrachtete, entdeckte er allerorten noch übrig gebliebene Reste: Urwaldstücke, Wüstenfetzen, Flussschlingen, Wasserfälle, Kupferberge, Vulkane, Fjorde und Eis. So schütteten die Engel auf sein Geheiß all dies hinter einen langen Wall - den Anden - zusammen. Und es entstand Chile - das vielgestaltigste Land unseres Planeten.

 

Chile ist das Musterland Südamerikas. Modern, sauber und sicher, lässt es sich bequem bereisen. Allerdings führen die Entdeckerfahrten über nicht weniger als 38 Breitengrade, immer zwischen Chiles 4.300 km langer Küste und den Anden. Im Norden glühend heiß, in der Mitte mediterran und im Süden eiskalt, ist es ein Land der extremen Gegensätze. Ganz am Rande der Welt nimmt ein schmaler Landstrich fast die gesamte westliche Flanke des südamerikanischen Subkontinents ein. Wenn man von Oslo bis in die südmarokkanischen Oasen reisen würde, hätte man ungefähr denselben Weg hinter sich gebracht.

Im Norden übt die Atacama-Wüste mit ihrer sonnendurchglühten Landschaft einen unwiderstehlichen Reiz aus. Inmitten ihrer unendlich erscheinenden Weite, tauchen auf einmal grüne, üppige Oasen auf, während in den Berghängen der Andenkette kleine Dörfer zum Verweilen einladen. In dieser Gegend drang der Mensch vor über 10.000 Jahren vor und noch heute bewahrt das Land unversehrt Gebeine und Kunstgegenstände, die von den primitiven Zivilisationen ferner Zeiten abstammen.

Chiles Zentralzone macht einen Spagat zwischen Beschaulichkeit und Dynamik. Die Hauptstadt Santiago de Chile zu Füßen der spektakulären, 7000 m hohen Anden lebt mit Kontrasten. Weingüter begleiten den Weg hinunter zur wirbelnden Hafenstadt Valparaíso und den bekanntesten Badeorten des Landes.

In den unermesslichen Weiten des Pazifischen Ozeans liegt die einsamste Insel der Welt: Die 171 qkm große Osterinsel. Sie ist der am weitesten von anderen bewohnbaren Plätzen entfernte Ort der Erde. Die rätselhaften, steinernen Götterbilder der Rapa Nui, die bis zu 20 Meter hohen und 150 Tonnen schweren Moai sind unbekannter Herkunft. Die 700 km von Valparaiso entfernten Juan Fernández Inseln sind wilder und von einer vielgestaltigen Vegetation bedeckt. Die nur 47 qkm große Hauptinsel Robinson Crusoe ist als einzige bewohnt.

 

Im Süden Chiles, ganz verborgen zwischen den staubfarbenen Steppen liegt der von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärte Nationalpark Torres del Paine. Das Gebirgsmassiv ist von Gletschern gefräst und wie ausgesägt ragen Zacken wie gefrorene Blitze in den Himmel, umsäumt von Seen in einer unglaublichen Farbenpracht. Das Mikroklima des Parks begünstigt die vielfältige Fauna und Flora.

Mit San Rafael, dem äquatornächsten, ins Meer kalbenden Gletscher der Welt, verfügt Chile über eines der spektakulärsten Reiseziele des Südens. Allein die Annäherung entbehrt nicht der Dramatik. Entweder man überfliegt das Eisfeld mit kleinen Maschinen oder schifft sich ein. Der Weg entlang der zerrissenen Küste zwischen schillernd bewachsenen, aus dem Pazifik empor brechenden Bergen, die von Gletschern überthront werden, ist atemberaubend. In der Lagune selbst werden die Gäste auf Schlauchbooten bis auf 200 m an die imposante Gletscherwand herangeführt.

Es wäre zuviel, die zahllosen Naturschönheiten zwischen dem subtropischen Norden und dem äußersten Süden, in Patagonien und Feuerland aufzuzählen.

Sie sollten sich selbst einen Eindrucke verschaffen!

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