Länderinfo Myanmar

15/05/2013

Nach den Vorkommnissen der letzten Jahre denken Touristen zweimal darüber nach, ob sie nach Myanmar reisen sollen oder nicht. Die Bilder der rot gewandeten Mönche, die in friedlicher Absicht gegen die die Willkür der Militärregierung in Burma protestierten, gingen um die Welt. Umso erschütternder die Szenen, in denen Soldaten mit brutaler Gewalt gegen die Teilnehmer vorgingen und Klöster schändeten.

So ist das "Land der Goldenen Pagoden" einmal mehr zum weltweiten Symbol für brutale Unterdrückung geworden.

Sollte man Myanmar aus diesem Grunde meiden? Wir sind davon überzeugt, dass dies ein falscher Weg ist, denn auch ohne Touristen wird das Land weiterhin Geschäfte mit China, Indien und Thailand tätigen. Ein Boykott des Tourismus würde nur die davon lebende Bevölkerung treffen, wie z.B. Reiseführer, Busfahrer, Angestellte in Hotels und Restaurants, Verkäufer von Souvenir usw.

Die Videoaufnahmen und die Bilder, die unter großen Gefahren um die Welt gingen, vermitteln eine eindeutige Botschaft: Schaut nicht weg, seht was hier passiert ist und helft uns.

Als wir im November 2007 erneut in Myanmar waren, dankten uns viele Menschen aufrichtig für unser Kommen. Es waren bewegende Momente!

Myanmar ist ein wunderschönes Reiseland und mehr als jedes andere Land Asiens konnte Myanmar, früher als Burma bekannt, seine Kulturen und Traditionen bewahren. Es ist ein tief gläubiges, buddhistisches Land und bietet eine Fülle an Sehenswürdigkeiten, interessante Kulturen und vielfältige Naturschönheiten. Ein Zauber umhüllt das Land mit seinen tropischen Ebenen, den Himalaya Ausläufern, den dichten teakreichen Dschungel, dem Ayeyarwady Fluss und im Süden Hunderte von zum größten Teil nicht erschlossenen Inseln in der Andamanen See. Gespickt mit Monumenten, Mythen und Magie, kann jede Reiseroute eine Fülle von exotischen Erlebnissen, Eindrücken und Erkenntnissen garantieren. Das beginnt mit der Metropole Yangon im goldenen Glanz der legendären Shwedagon-Pagode, eines der faszinierendsten Bauwerke der Welt. Es setzt sich fort in Mandalay, der ehemaligen Königsstadt mit Palästen, Pagoden und Klöstern, der Tempel-Landschaft von Bagan mit einer Vielzahl von goldenen Kuppeln, weißer Kegel und roten Stupas und des Inle-Sees mit seinen schwimmenden Gärten und legendären Beinruderern. In den vergangenen Jahren sind etliche, ehemalige Sperrgebiete wie der Chin-Staat und Putao oder Hpa-an sowie das Myeik-Archipel für den Tourismus geöffnet worden.

Obwohl die Strände von Myanmar zu den schönsten Südostasiens zählen, werden sie erst wenig besucht. Die wunderschönen Resortanlagen, vor allem an der Westküste bieten aber, vor allem nach einer anstrengenden Rundreise, einen erholsamen Badeaufenthalt.

Die Bevölkerung setzt sich aus mehr als 135 ethnischen Gruppen zusammen. Die vier Hauptsvolksgruppen sind die tibeto-burmesischen Volksstämme, die der Mon-Khmer, die Thai-Chinesen sowie die Karen.

Die Menschen sind unglaublich freundlich und den Fremden gegenüber aufgeschlossen. Touristen bemerken nicht, dass das Land von einer Militärdiktatur beherrscht wird.

Die Hotels sind sehr komfortabel und der Service ist hervorragend. Unsere Reiseführer sprechen sehr gut Deutsch.

Ob Sie mit einer Gruppe, individuell geführt oder auf eigene Faust unterwegs sein wollen, vielleicht auch nur Ihre Hotels oder die Inlandsflüge über uns buchen wollen - wir sind mit unserer Erfahrung und Kompetenz gerne behilflich.

Die beste Reisezeit ist von Oktober bis März.

> Hier gehts zu den Reiseberichten Myanmar:
   Abenteuer Putao - Malikha-Lodge
   Reisebericht Myanmar

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